Ein Geburtstag, ein Adoptionstag oder ein anderer besonderer Anlass – manchmal darf es auch für den Hund etwas Besonderes sein. Diese Hundetorte kommt ohne Zucker aus und besteht aus Zutaten, die sich grundsätzlich gut für gesunde Hunde eignen. Dennoch gilt: Eine Hundetorte ist eine Belohnung und sollte aufgrund ihres Energiegehalts nur in kleinen Mengen gefüttert werden.
Hundetorte immer in die Tagesration einrechnen
Auch wenn die Torte ausschließlich hundegeeignete Zutaten enthält, liefert sie viele Kalorien. Sie sollte daher nur als besondere Ausnahme gefüttert werden. Am besten wird die entsprechende Menge von der täglichen Futterration abgezogen, damit der Hund insgesamt nicht mehr Energie aufnimmt als benötigt.
Die Torte eignet sich außerdem hervorragend zum Portionieren. Einzelne Stücke können über mehrere Tage verfüttert oder eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden.
Zutaten
Für den Boden
- 3 Eier
- 150 ml laktosefreie Milch
- 75 ml Rapsöl
- 400 g Dinkelmehl Typ 630
- 2 TL Backpulver
- 125 g geriebener Emmentaler
Für die Creme
- 500 g laktosefreier Magerquark
- 175 g laktosefreier Frischkäse
- Hundestreusel aus gefärbten Kokosraspeln (optional)
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Den Boden einer 20-cm-Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht mit Rapsöl einfetten.
- Eier verquirlen und anschließend Milch sowie Öl unterrühren.
- Den geriebenen Emmentaler hinzufügen.
- Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach unter die flüssigen Zutaten rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Den Teig in die Springform füllen und glattstreichen.
- Den Boden etwa 50 Minuten backen und anschließend vollständig auskühlen lassen.
- Den Kuchen waagerecht in drei Böden schneiden.
- Für die Creme Quark und Frischkäse glatt verrühren.
- Den ersten Boden mit einem Drittel der Creme bestreichen, den zweiten Boden auflegen und erneut Creme verteilen.
- Den dritten Boden aufsetzen und die restliche Creme gleichmäßig auf der gesamten Torte verstreichen.
- Nach Belieben mit Hundestreuseln dekorieren.
- Die Torte über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
Sind die Zutaten für Hunde geeignet?
Die Hundetorte besteht aus wenigen, gut verträglichen Zutaten:
- Dinkelmehl (Typ 630): Dinkel liefert komplexe Kohlenhydrate sowie B-Vitamine und Mineralstoffe. Die meisten Hunde vertragen Dinkel gut. Da Dinkel Gluten enthält, eignet er sich jedoch nicht für Hunde mit einer Glutenunverträglichkeit.
- Eier: Hochwertige Proteinquelle mit einer sehr guten biologischen Wertigkeit. Sie liefern wichtige Aminosäuren sowie Vitamine und Mineralstoffe.
- Rapsöl: Liefert essentielle Fettsäuren und unterstützt eine ausgewogene Ernährung. Aufgrund des hohen Energiegehalts sollte Öl jedoch immer maßvoll eingesetzt werden.
- Laktosefreie Milch: Viele erwachsene Hunde vertragen größere Mengen Laktose nicht. Laktosefreie Milch ist deshalb meist die bessere Wahl.
- Emmentaler: Käse sorgt für Geschmack und liefert Eiweiß sowie Calcium. Wegen seines Fett- und Salzgehalts sollte er nur in moderaten Mengen verwendet werden.
- Laktosefreier Magerquark und Frischkäse: Sie bilden eine cremige Füllung und enthalten hochwertiges Eiweiß. Durch die laktosefreie Variante sind sie für viele Hunde besser verträglich.
- Bunte Hundestreusel aus gefärbten Kokosraspeln: Sie dienen ausschließlich der Dekoration. Kokosraspeln sind für Hunde grundsätzlich unproblematisch, sollten aber wegen ihres Fettgehalts sparsam verwendet werden.
Aufbewahrung
Die Hundetorte sollte im Kühlschrank gelagert und innerhalb von zwei bis drei Tagen verfüttert werden. Alternativ können einzelne Stücke eingefroren werden.
Fazit
Diese Hundetorte ist eine schöne Idee für besondere Anlässe und lässt sich mit wenigen Zutaten selbst backen. Dank laktosefreier Milchprodukte und dem Verzicht auf Zucker ist sie für viele Hunde gut geeignet. Dennoch bleibt sie eine kalorienreiche Belohnung und sollte nur gelegentlich gefüttert sowie bei der täglichen Futtermenge berücksichtigt werden.
